Im Gottesdienst am 19. Juli haben wir unsere Kirchenmusikerin Margit Kovács verabschiedet, der Gottesdienst wurde von Margit und ihrem Mann Tobias Hunger besonders musikalisch gestaltet.

Der langanhaltende Applaus der Gemeinde zeigte, wie beliebt Margit Kovács in der Gemeinde ist und wie sehr ihr Engagement geschätzt wird.

Zusatzkonzert zum Abschied

So ist es auch nicht verwunderlich, dass das Abschiedskonzert am Samstag, den 25. Juli um 19 Uhr bereits ausgebucht ist. Aber wir bieten – bei entsprechender Nachfrage – ein Zusatzkonzert um 16 Uhr an.
Bitte melden Sie sich auch dafür an, entweder über die Homepage oder im Pfarramt.

Abschied von Eszter Huszar-Kalit

Am Sonntag, den 26. Juli verabschieden wir Pfarrerin Eszter Huszar-Kalit, sie wechselt nach ihrem Fortbildungsvikariat zum 1. September auf eine Pfarrstelle in die Auferstehungskirche nach München. Bei schönem Wetter findet der Gottesdienst im Pfarrgarten statt.

Achtung: Der Gottesdienst beginnt wie auch die folgenden Gottesdienste in den Sommerferien um 11 Uhr!

Neues Lied
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„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“
Dieses Wort aus dem 98. Psalm ist eine klare Aufforderung! Doch, wo finden wir ein neues Lied? Ist ein neues Lied eines, das nach 1960 geschrieben wurde? Oder ist das auch schon wieder alt?

Dietrich Bonhoeffer gibt in einer Predigt aus dem Jahr 1934 eine andere Richtung vor. Es geht nämlich nicht um das Entstehungsjahr eines Liedes.

„Neu ist dasjenige Lied, das den Menschen neu macht, das aus Dunkelheit und Sorgen und Angst hervorbricht zu neuer Hoffnung, neuem Glauben, neuem Vertrauen.  Neu ist das Lied, das Gott selbst neu in uns erweckt - und ob es ein uraltes Lied wäre -, der Gott, der sich, wie es bei Hiob heißt, „Lobgesänge schafft mitten in der Nacht." 

Der Mensch wird neu, findet neue Hoffnung, neuen Glauben, kann neu vertrauen. Das ist das Kriterium für das neue Lied und nicht ein Entstehungsjahr. Neues kann im Menschen entstehen, wenn er Lobgesänge in der Nacht singt. Wie Paulus und Silas im Gefängnis, die inmitten der Nacht Gott loben können. In all ihren Schmerzen, in der Sorge um ihre Zukunft, vermögen die beiden es, auf Gott zu blicken und ihm zu singen, ihn zu loben. Weil Gottes Liebe sich nie einsperren lässt.

Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Das, was der Psalmdichter 500 Jahre vor Paulus schreibt, wird wahr: Die Fesseln fallen ab von Paulus und Silas, die Türen öffnen sich. 

Wenn wir Freiheit erfahren, von Gott befreit werden, dann singen wir ein neues Lied: Es ist das Lied von Jesus Christus, so schreibt es Dietrich Bonhoeffer, das Lied vom Sohn Gottes, der die Menschen befreit von Krankheit und Schuld.

Wir sind eingeladen, dieses Lied immer wieder selbst zu singen. Auch wenn wir meinen, dass wir in der Dunkelheit feststecken. Bei unserer Taufe hat Jesus Christus uns zugesagt, dass er bei uns ist alle Tage, egal was auch kommen wird. Diese Gewissheit, dass wir nie alleine sind, auch im größten Leid nicht, kann uns neue Wege eröffnen. Vielleicht ist es nur ein Schritt, aber es ist Bewegung und ein Neubeginn, mit einem Lied auf den Lippen.

Bleiben Sie behütet und gesund, 
Ihre Pfarrerin Martina Buck

See
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Die Jünger und die ganze Gemeinde da am See hatten großes Glück, Jesus so nahe zu sein, seine Kraft so selbstverständlich zu spüren…

So ist es einfach Jesus zu folgen. Wir kennen mehr das Gefühl von Petrus. „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“ Diese Corona Zeit scheint für viele so eine mühsame, erfolglose Nacht zu sein. Kurzarbeit, nur wenige Stunden, nur wenig Geld; immer noch Home Office. Es fehlt an allem, was wir gewöhnt waren. Die Begegnungen, die Besuche im Altenheim.

Am schwersten fühlt es sich für mich an, mit der Angst zu leben. Was ist, wenn die zweite Welle kommt? „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“ Für den Herrn, für Jesus ist alles bekannt. Er weiß wahrscheinlich ganz genau, dass die Fischer in der Nacht nichts gefangen haben. Er bleibt nicht bei dem Problem, er hat einen anderen Plan: „Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!” Petrus ist müde und verzweifelt, weil sein Tageslohn ohne Fische jetzt wegfällt. „Aber auf dein Wort hin will ich die Netzte auswerfen.” Auf dein Wort… Dieser Punkt ist der Drehpunkt. Auf dein Wort. Trotz vieler negativer Erfahrungen, trotz meiner Zweifel, ja, ich fahre los. Ich traue deinem Wort.

Dieses Wort wird uns heute auch geschenkt. Jesus steht hier nicht ganz so selbstverständlich, wie damals beim See, aber sein Wort ist klar und hörbar. Jede Woche oder immer wieder, wo wir es finden, wenn wir es suchen. In der Bibelapp, in der Tageslosungsapp, in Online-Andachten, Sonntags geschrieben oder hörbar. Das Wort Jesu bringt Bewegung ins Leben. Er sagt zu Petrus: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.” Was er machen soll, ist seinem ursprünglichen Beruf ähnlich und doch anders: Menschen lebendig für das rettende Wort Gottes gewinnen.

Keiner von uns kann hundert-prozentig alles wissen, verstehen, aber jeder darf sich einlassen, seine Problemen loslassen. Die Bewegung ist ein wichtiges Merkmal der Nachfolge Jesu: sich auf sein Wort einlassen und sich in Bewegung bringen. Der Herr will uns nicht in unseren Sorgen versinken lassen. Er schickt uns zueinander. Er gibt uns eine Aufgabe. Wir begleiten einander und gemeinsam entdecken wir neue Lösungen, neue Perspektiven.

Ihre Vikarin Eszter Huszar-Kalit

Die Künstler des Abends: Marigt Kovács und Tobias Hunger
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Nach drei Jahren müssen wir uns leider von unserer Organistin Margit Kovács verabschieden, sie zieht mit ihrer Familie nach Coburg. Drei Jahre lang hat sie nicht nur am Sonntag und an den Feiertagen unsere Gottesdienste an der Orgel begleitet und mitgestaltet, sie hat auch das kirchenmusikalische Leben außerhalb der Gottesdienste wunderbar gestaltet in den Konzerten und Matineen. Oft war auch ihr Ehemann, der Tenor Tobias Hunger, mit von der Partie.

Wir wollen die beiden im Gottesdienst am 19. Juli verabschieden und ihnen den Segen Gottes für den Neubeginn in Coburg mitgeben. Den Gottesdienst werden die beiden selbstverständlich musikalisch besonders begleiten.

Ohne ein Abschiedskonzert geht es aber nicht:

Am Samstag, den 25. Juli um 19 Uhr geben Margit und Tobias ein Konzert mit befreundeten Musikern und Musikerinnen, die auch schon in unserer Kirche aufgetreten sind. 

Dieses Konzert muss ja unter Corona-Bedingungen stattfinden: Es gilt der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besuchern und wie im Restaurant müssen die Sitzplätze dokumentiert werden.

Melden Sie sich bitte hier im Internet fürs Konzert an und reservieren Sie sich damit einen Platz, denn wir haben nur 36 Plätze zur Verfügung, wobei auch jeweils zwei Personen nebeneinander sitzen können, sofern sie aus einer Familie oder aus einem weiteren Hausstand sind. Maximal können also 72 Besucher und Besucherinnen kommen.

Am Einfachsten geht es, wenn Sie auf den Termin klicken und dort Ihre Kontaktdaten eingeben und dazu angeben, ob Sie mit einer weiteren Person kommen.

Sie können sich auch telefonisch übers Pfarramt anmelden.

Im Konzert müssen dann alle eine Sitzplatzkarte ausfüllen.

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Wieder mal waren die Kirchen in den Schlagzeilen: Die Kirchenaustritte sind gestiegen! Nicht wenige sagen, dass die Kirchen dem Untergang geweiht sind.

An diesem 4. Sonntag nach Trinitatis geht es darum, wie der Glaube im Alltag gelebt wird, wie Kirche erkennbar sein soll. Die Stichworte dazu: Nächstenliebe und Feindesliebe!

Im Evangelium des Sonntages ruft Jesus zur Barmherzigkeit auf, im Wochenspruch aus dem Brief an die Galater sind wir aufgerufen, einander die Lasten zu tragen. Paulus geht im Brief an die Römer dann noch einen Schritt weiter, er ruft zur Feindesliebe auf, zur Liebe denen gegenüber, die uns Böses wollen. Er ruft dazu auf, das gute zu tun, denn sonst überwindet uns das Böse. Dann gehen wir selbst unter, weil wir nicht mehr von guten Mächten wunderbar geborgen sind, sondern von bösen Gedanken, vom Hass, der Gleichgültigkeit.

Nächstenliebe und Feindesliebe, daran soll man die Christen erkennen, daran also, dass aus Wüsten Gärten werden, weil ein Mensch den anderen sieht, wie es in einem Kirchenlied heißt.

Viele Menschen, die heute in die Kirche kommen, die ihr Kind zum Beispiel zur Taufe bringen, fragen danach, was Gott für sie tun kann. Die Frage umgekehrt, was wir für Gott tun können, wird weniger gestellt, aber die Fragen gehören zusammen. Denn der Glaube führt zur Tat, führt in den Alltag, führt, so die Aufforderungen dieses Sonntages, zur Nächsten- und zur Feindesliebe. Das hat die frühen Christen ausgezeichnet, dass der Umgang in der Gemeinde und zu den Menschen außerhalb der Gemeinde von Liebe geprägt war, von einer Liebe, die sich nicht abfindet mit den Trennungen in arm und reich, in unten und oben, in krank und gesund, in Freund und Feind.

Die Coronakrise zeigt, dass es heute viele gibt, die nicht nach dem Leben der anderen fragen, die ich mit dem Gebrauch einer Maske zum Beispiel mitschützen kann, sie fragen alleine nach ihrer persönlichen Freiheit.

Hier gilt es, solidarisch zu bleiben, erkennbar und deutlich als Kirche und als einzelne füreinander einzutreten und die Lasten zu tragen.

Bleiben Sie behütet und gesund, 
Ihre Pfarrerin Martina Buck

Wie ist Gott? Wie kann er gleichzeitig gerecht und barmherzig sein? In erster Linie ist er jemand, der uns kennt. Wir mögen nicht über unsere Schwierigkeiten erzählen, am liebsten würden wir sie gerne vergessen, sogar unter den Teppich kehren. Wir können auch ganz gut erklären, was und warum ist es so, und eigentlich können wir nichts dafür. Da haben wir einen Gott, der uns anschaut und auch Jahrzehnte später, weißt er ganz genau, was in unserem Leben falsch oder traurig gelaufen ist. Vor ihm können wir uns nicht verstecken. Am besten ist es, mit ihm ehrlich zu sein. Darauf wartet er. Er hat uns von Anfang an für ein Leben in Vollkommenheit geschaffen und will diese Wunden, die tief in uns liegen, nicht stehen lassen. Er will immer wieder Heilung. Er mag keine einfache Kompromisse, er will Heilung. Trotz seines Zorns und seiner Enttäuschung wegen Ungerechtigkeit will Gott das Leben auf der Erde nicht auslöschen. Er kennt auch unsere persönlichen Wunden und will sie heilen.

Es ist wunderschön, mit welcher Leidenschaft er schon im Bericht des Alten Testaments Schulden und Sünden löschen, vernichten möchte. Ja, es stimmt, dass die Heilung ein langer Prozess ist. Er will eines ganz klar am Anfang sagen. Ich, der mächtige Gott, vertraue dir und weiß, Du kannst dich ändern. Du kannst ohne deine Schuld dein Leben gut gestalten. Sein Vertrauen an uns ist sein Anfang. Auf dem Weg des Aufräumens, wo wir Schmerzen loslassen und Schuld bereuen, hat Gott uns ein unerlässliches Gegenüber, einen Begleiter geschenkt. Unser Herr Jesus Christus hilft uns, diese manchmal schmerzhaften Änderungen durchzukämpfen. Nicht nur das Gebet, das Wort Gottes, sondern gerade das Abendmahl ist immer wieder eine Stärkung: im Abendmahl steht mir Jesus Christus gegenüber und erinnert mich immer daran, er ist auf meiner Seite in diesem Kampf für das Gute. Er ist mitleidend und befreiend neben mir.

Ihre Vikarin Eszter Huszar-Kalit

In dieser Woche war zu lesen, dass Lockerungen im Bereich der Gottesdienste in Bayern möglich sind. So können bei ausreichendem Abstand auf die Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden. Nach internen Beratungen haben wir uns für folgendes Vorgehen entschieden: 

Wir behalten den Abstand von 2 Meter zwischen den Sitzplätzen bei, so können wir flexibler reagieren, wenn mehrere Menschen aus einem Haushalt kommen.

Da Gottesdienste immer wieder in Zusammenhang mit lokalen Corona-Ausbrüchen stehen, und hier besonders das Singen eine Möglichkeit ist, wie Aerosole verteilt werden, haben wir festgelegt, dass die Masken beim gemeinsamen Singen getragen werden müssen. So kann zum Beispiel während der Predigt und den Instrumentalstücken die Maske abgenommen werden, es wird aber empfohlen, diese zu tragen.

Ab Montag, den 29. Juni sind Chorproben wieder möglich, freilich mit Einschränkungen: die Proben finden in der Kirche statt und dauern nicht länger als eine Stunde, die Sänger*innen sitzen bzw. stehen versetzt mit einem Abstand von 2 Metern. Zudem muss die Anwesenheit protokolliert werden.

Alle weiteren Gemeindeveranstaltungen finden derzeit nicht statt, auch das für den 5. Juli geplante Sommerfest fällt leider in diesem Jahr aus.

Martina Buck,    Ulrike Artmeier-Brandt und Nicol Möllenhoff
Pfarrerin            Vertrauensleute des Kirchenvorstandes

Was geschieht mit mir, wenn ich mich selbst nicht mehr äußern kann? Eine Patientenverfügung hilft sicherzustellen, dass der eigene Wille im Ernstfall berücksichtigt wird.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern veröffentlicht eine neue Auflage ihrer Handreichung zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.

Der Text wurde im Blick auf die rechtlichen, medizinischen und ethischen Veränderungen der vergangenen Jahre überarbeitet. Die bayerische Landeskirche will mit der vorliegenden Handreichung Hilfestellungen geben, um mit den Möglichkeiten und Grenzen von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung umzugehen, sei es als Patient oder als Betreuer, Ärztin oder Bevollmächtigte. Neben der Vermittlung grundlegender Informationen zur rechtlichen Situation eröffnet die Handreichung biblische Lebensperspektiven im Horizont von Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter. Die ethischen Überlegungen, die juristischen Erklärungen und die Fragen am Ende der Handreichung dienen dazu, individuelle Entscheidungsschritte für den letzten Abschnitt des Lebensweges vorzubereiten und zu gehen.

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Während in der Patientenverfügung die eigenen – auch religiösen – Vorstellungen einer medizinischen Behandlung bei einer fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit festgehalten werden, werden in der Vorsorgevollmacht eine oder mehrere Bezugspersonen zu Bevollmächtigten bestimmt, die die Person in genau festgelegten medizinischen, geschäftlichen und persönlichen Belangen vertreten. 

Weniger weit reichend ist die Betreuungsverfügung: In ihr werden für den Fall einer gerichtlich angeordneten Betreuung Personen als Betreuerinnen und Betreuer vorgeschlagen beziehungsweise ausgeschlossen. Auch hier können persönliche Wünsche geäußert werden, an die sich ein Betreuer nach Möglichkeit zu halten hat. Besonders wichtig ist es, dem Betreuer Vorstellungen zu der gewünschten medizinischen Behandlung nahe zu bringen. Deshalb sollte eine Betreuungsverfügung mit einer Patientenverfügung kombiniert werden.

Die Handreichung ist online verfügbar unter: 

Handreichung zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Weitere Informationen finden Sie hier: Selbstbestimmt bis zuletzt

Die Handreichung kann als Broschüre kostenlos bestellt werden bei: claudia.ruetz@elkb.de

Auch im Pfarramt sind einige Exemplare vorhanden, die wir bei Bedarf gerne weitergeben.

Komm doch mal her! Diese Aufforderung kann unterschiedlich klingen: Mal drohend, wenn einen der Chef oder die Lehrerin her zitiert. Mal bittend, weil jemand Hilfe braucht. Oder es ist eine Einladung: Komm, ich lade dich zum Essen ein! Lass es dir gut gehen!

Im Evangelium ruft Jesus die Mühseligen und Beladenen zu sich, er lädt sie ein zu kommen. Wir würden vielleicht erwarten, dass er hingeht zu den Bedürftigen. Aber es ist genau umgekehrt, er bringt die, die meinen, nichts mehr zu können oder nichts mehr wert zu sein, in Bewegung, er lässt sie nicht sitzen in ihrer Ausweglosigkeit. Ich bin davon überzeugt, dass Jesus jedem die Kraft für diesen Weg, und wenn es nur die Kraft für einen Schritt sein mag. So gibt Jesus jedem Menschen seine eigene Würde zurück.

„Ich will euch erquicken, ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen!“
Jesus fragt nicht, warum wir schwach sind, warum wir schuldig werden, wenn Menschen bei ihm sind, dann zählt nur noch diese Verbindung. Die Seele kann Ruhe finden, weil wir nicht länger nach Bestätigung oder Liebe suchen müssen, wir müssen nicht mehr hadern mit Gott und der Welt, sondern finden zur Ruhe, die nicht wir selbst uns schaffen müssen.

Ikone
Bildrechte: Martina Buck

Und die Seele wird erquickt, neu belebt, weil ja die Seele zur Ruhe kommen mag, aber unser Körper soll durchaus aktiv: Jesus schickt uns ja dann in die Welt, um von ihm zu erzählen und um zu helfen und Nächstenliebe zu üben. Aber zuerst ruft er uns zu sich. Und nicht umgekehrt.

Wo können wir Jesus begegnen? Wo finden wir ihn heute?

„Kommt her, ihr seid geladen“, das Wochenlied weist uns den Weg zum Abendmahl, der uns leider im Moment verwehrt ist. Die Ikone auf der Seite nebenan zeigt uns einen anderen Weg, um zu Jesus zu kommen: Jesus legt seinen Arm um seinen Freund. Ich darf diesen Bild anschauen und mich an die Seite Jesu denken und spüren, dass er seinen Arm um mich legt und mit mir geht.

Oder wir Menschen sprechen die Einladung Jesu an seiner Stelle aus: „Komm, ich lade dich heute zum Essen ein, ich sehe, dass es dir gerade nicht gut geht.“ Nehmen wir die Einladung an! Kommt her!

Bleiben Sie behütet und gesund, 
Ihre Pfarrerin Martina Buck

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Oberschleißheim sucht zum 1. September 2020 einen nebenamtlichen Kirchenmusiker (m/w/d) in Teilzeit mit 6 Wochenstunden

Orgel der Trinitatiskirche
Bildrechte: beim Autor

Die Kirchenmusik hat eine lange Tradition in Oberschleißheim, sowohl in den Gottesdiensten als auch konzertant, sie hat ihren eigenen Anteil am Verkündigungsdienst in der Gemeinde.

Gottesdienstbesucher, Gemeindeglieder und Konzertbesucher sind an qualitativ hochwertiger Kirchenmusik interessiert und aufgeschlossen für neue Impulse.

In der Trinitatiskirche (eingeweiht 1964, 250 Sitzplätze) steht eine zwei-manualige Ott-Orgel mit 21 Registern, zusätzlich ein E-Piano und ein elektronisches Klavier, im Gemeindesaal ein mechanisches Klavier.

Weitere Infos zur Kirche und zur Orgel auf der Homepage: www.trinitatiskirche.org

Die Trinitatiskirche ist von der S-Bahn-Station Oberschleißheim ca. 10 Fußminuten entfernt.

Wir wünschen uns einen engagierten, kooperationsbereiten Kirchenmusiker (m/w/d), der die Kirchenmusik als einen wichtigen Bestandteil der Gemeindearbeit versteht mit Strahlkraft auch über die Kirchengemeinde und über Oberschleißheim hinaus.

Orgel Trinitatiskirche
Bildrechte: Peter Buck

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • die musikalische Gestaltung der Sonntagsgottesdienste
  • Begleitung und Mitarbeit bei besonderen Gottesdiensten, z.B. Krippenspiel, Osternacht, Familien- und Themengottesdienste
  • Musikalische Mitwirkung bei Taufen, Trauungen und Trauerfeiern in der Kirche 
    (kein Friedhofsdienst), diese werden z T. auch extra vergütet
  • Zusammenarbeit mit der Leiterin des Kirchenchores
  • Planung und Durchführung von Konzerten, diese werden z. T. auch extra vergütet

Die Bezahlung einschließlich einer Jahressonderzahlung erfolgt nach den kirchlichen Richtlinien (TV-L). Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, hier unsere Adresse: Evang.-Luth. Pfarramt Oberschleißheim, z.H. Pfarrerin Martina Buck, Lindenstraße 4, 85764 Oberschleißheim, oder Email: martina.buck@elkb.de.

Für Rückfragen stehen Ihnen Pfarrerin Martina Buck (Telefon 089/3150441) 
und Dekanatskantorin Christiane Höft (Telefon 08131/351060 ) gerne zur Verfügung.